Erklärung zur Informationspflicht

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein besonderes Anliegen. Wir verarbeiten Ihre Daten daher ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, TKG 2003). In diesen Datenschutzinformationen informieren wir Sie über die wichtigsten Aspekte der Datenverarbeitung im Rahmen unserer Website. 

Kontakt mit uns

Wenn Sie per Formular auf der Website oder per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen, werden Ihre angegebenen Daten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen sechs Monate bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Datenspeicherung

Wir weisen darauf hin, dass zum Zweck des einfacheren Einkaufsvorganges und zur späteren Vertragsabwicklung vom Webshop-Betreiber im Rahmen von Cookies die IP-Daten des Anschlussinhabers gespeichert werden, ebenso wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Käufers.

Die von Ihnen bereit gestellten Daten sind zur Vertragserfüllung bzw zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich. Ohne diese Daten können wir den Vertrag mit Ihnen nicht abschließen. Eine Datenübermittlung an Dritte erfolgt nicht, mit Ausnahme an das von uns beauftragte Transportunternehmen/Versandunternehmen zur Zustellung der Ware sowie an unseren Steuerberater zur Erfüllung unserer steuerrechtlichen Verpflichtungen.

Nach Abbruch des Einkaufsvorganges werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht. Im Falle eines Vertragsabschlusses werden sämtliche Daten aus dem Vertragsverhältnis bis zum Ablauf der steuerrechtlichen Aufbewahrungsfrist (7 Jahre) gespeichert.  

Die Datenverarbeitung erfolgt auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen des § 96 Abs 3 TKG sowie des Art 6 Abs 1 lit a (Einwilligung) und/oder lit b (notwendig zur Vertragserfüllung) der DSGVO.  

Cookies

Unsere Website verwendet so genannte Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an. Wir nutzen Cookies dazu, unser Angebot nutzerfreundlich zu gestalten. Einige Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Sie ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen.

Wenn Sie dies nicht wünschen, so können Sie Ihren Browser so einrichten, dass er Sie über das Setzen von Cookies informiert und Sie dies nur im Einzelfall erlauben. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein.

Web-Analyse

Unsere Website verwendet Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Dazu werden Cookies verwendet, die eine Analyse der Benutzung der Website durch Ihre Benutzer ermöglicht. Die dadurch erzeugten Informationen werden auf den Server des Anbieters übertragen und dort gespeichert. Sie können dies verhindern, indem Sie Ihren Browser so einrichten, dass keine Cookies gespeichert werden.

Ihre Rechte

Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, können Sie sich bei der Aufsichtsbehörde beschweren. In Österreich ist dies die Datenschutzbehörde. 

Most im Altertum und Mittelalter

Vielfach wird behauptet, die Kelten waren die ersten, die das Mostmachen beherrscht hätten. Die Kenntnis der Verwendbarkeit von Früchten zur Herstellung alkoholischer Getränke ist spätestens ab der Jungsteinzeit vielen Völkern geläufig gewesen. Die ersten schriftlichen Hinwiese auf die Existenz von Obstweinen verdanken wir den Griechen und Römern. Weiters hat bereits Kaiser Karl der Große den Verwaltern von Landgütern die Herstellung von Birnenwein und Apfelwein aufgetragen. Erst ab dem 13. Jahrhundert hat sich für den aus Obst gekelterten Wein das lateinische Lehnwort Most eingebürgert. Der Name Most leitet sich vom lateinischen Begriff „Vinum mustum „ ab, was soviel wie frisch und Jung bedeutet.

Trotz mehrfacher Erwähnung in literarischen Quellen ist anzunehmen, dass der  Obstmost im Mittelalter mangels effizienter Kellertechnologie nur in eher kleinen Mengen produziert wurde. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts beginnt man sich einer effizienteren Obstpflege zu zuwenden. So verstanden es einige tüchtige Bauern in der  zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert, dass die Mostkellerei ein einträgliches Geschäft sein kann. Der  Most trat somit in Konkurrenz zu Wein und Bier. Und dies erregte natürlich bald den Unwillen der Wirte und vor allem den Einspruch der Obrigkeit, die sich durch privaten Mostverkauf um die Getränkesteuer, die Tatz, geprellt sah. So kam es immer wieder zu Mostverboten und diversen Streitereien.

Joseph der 2. erteilte schließlich mit einer Zirkularverordnung vom 17. August 1784 die Erlaubnis für jedermann, „ die von ihm selbst erzeugten Lebensmittel, Wein und Obstmost zu allen Zeiten des Jahres, wie, wann und in welchem Preise er will, zu verkaufen oder auszuschenken“. Diese Verordnung ist bis heute die Grundlage aller späteren Buschenschankgesetze, womit neben dem Weinheurigen auch der Mostheurige legalisiert wurde.


Das 19. Jahrhundert- das Jahrhundert des Mostes

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Landwirte- bedingt durch die Agrarreformen – zur Intensivierung der Obstzucht angehalten. Ihre volle Entfaltung  erreichte die Mostkultur im 19. Jahrhundert, das man zu recht als das Jahrhundert des Mostes bezeichnen kann. Es waren die großen gesellschaftspolitischen Umwälzungen dieses Jahrhunderts, die dem Bauerntum zugute kamen: Das Revolutionsjahr 1848 beschied dem Landwirt Eigentum an Grund und Boden und ermöglichte ihm erstmals eigenständiges und gewinnorientiertes Wirtschaften. Hier bot sich die Mostproduktion als zweckmäßiges  und einträgliches Standbein an, zumal durch die beginnende Industrialisierung eine neue Konsumentenschicht- die Arbeiterschaft- herangewachsen ist.

Ab 1848 war auch der Eigenbedarf am Haustrunk im Steigen begriffen, denn beim Bau  der mächtigen Vierkanthöfe waren zahlreiche Handwerker und Taglöhner zu versorgen. Auch wuchs die Zahl der Dienstboten in ertragreichen Bauernwirtschaften ständig an, sodass ein Hof inklusive der bäuerlichen Großfamilie ein gutes Dutzend Mosttrinker beherbergte. Der Most, Jahrhunderte lang nur bäuerlicher Haustrunk ist im 19. Jahrhundert zum beliebten Volksgetränk geworden. Der Mostboom hielt weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus an.


Bedeutung des Mostes für die Region in der Vergangenheit

Seit dem Mostjahrhundert (19. Jahrhundert) bis vor 50 Jahren war Most für viele Bauernhöfe in Oberösterreich und Niederösterreich die Haupteinnahmequelle. Jeder Wirt hatte seine Mostbauern, wo er Fässerweise den Most kaufte. Die vielen Dienstboten der Bauern waren auch am großen Mostumsatz beteiligt. Andererseits, was hätte der Großteil der Bevölkerung trinken sollen? Denn, Wein und Bier konnte sich kaum einer leisten. Durch den hohen Mostverbrauch konnten viele Bauern ihre Dienstboten mit dem „Mostgeld“ auszahlen. Weiters wurde die Bautätigkeit in guten Mostjahren vorangetrieben, wodurch viele Vierkanthöfe entstanden sind.

Daraus sind zwei Sprichwörter entstanden:

"Diesen Vierkanter hat der Most gebaut!"

"EIN  MOSTHAUS – EIN GUTES HAUS"

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok